Gefühle als Zielscheibe

Immer mehr Jugendliche nutzen TikTok, Instagram & Co., um über ihre Gefühle zu sprechen: Einsamkeit, Stress, Selbstzweifel, Überforderung, Identitätssuche.

Was früher im Tagebuch stand, landet heute im Kommentarbereich, im Livestream oder in einem kurzen Reel. Und viele Jugendliche erleben, dass online schneller zugehört wird als im echten Leben.

Doch genau liegt eine neue Gefahr. Extremistische Gruppen beobachten diese Räume sehr genau. Sie suchen nicht nur nach politischen Diskussionen. Sie suchen nach Emotionen.

Nach Jugendlichen, die öffentlich zeigen:

  • dass sie sich unverstanden fühlen,
  • dass sie wütend sind,
  • dass sie keine Perspektive sehen,
  • dass sie Orientierung suchen,
  • dass sie sich ausgegrenzt fühlen.

Solche emotionalen Signale sind Einstiegspunkte für extremistische Akteure.